Schwerpunktkur für Eltern,
deren Kind an Epilepsie erkrankt ist
Obwohl Epilepsie eine relativ häufige Erkrankung ist, fühlen sich viele Eltern sehr allein gelassen mit ihren Sorgen und Ängsten. Offene Gespräche sind oft nicht möglich, da die Erkrankung immer noch mit vielen Vorurteilen verknüpft ist. Gerade deshalb ist ein Austausch mit anderen betroffenen Eltern so wertvoll.
Wir arbeiten eng mit dem Norddeutschen Epilepsiezentrum in Raisdorf bei Kiel zusammen.
Das Norddeutsche Epilepsiezentrum für Kinder und Jugendliche ist ein konzeptionell und wirtschaftlich eigenständiger Teil des DRK-Schul- und Therapiezentrums und durch einen Kooperationsvertrag eng mit dem Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel verbunden und arbeitet eng mit der Interessengemeinschaft Epilepsie e. V. und dem Verein "Hilfe für das anfallskranke Kind e. V." zusammen.
Während Ihr Kind – medikamentös gut eingestellt - bei uns betreut wird, nehmen Sie dort am "famoses-Elternkurs" (modulares Schulungsprogramm Epilepsie für Familien) teil.
Themen, die insbesondere Eltern betreffen, sind u. a.:
- Die Epilepsie besser zu verstehen
- Einblick in Behandlungsmethoden zu bekommen
- Information über Entwicklungsrisiken und Fördermöglichkeiten für Ihr Kind
- Gespräche über die Auswirkungen der Epilepsie auf die Erziehung und Vermittlung von Anregungen für das Zusammenleben in der Familie.
- Möglichkeiten des Umgangs mit belastenden Gefühlen und Gedanken in Bezug auf die chronische Erkrankung des Kindes
Im Gegensatz zu anderen Einrichtungen ist es in unserem Zentrum möglich, mit einer eingestellten ketogenen Diät eine stationäre Maßnahme durchzuführen. Voraussetzung für die Durchführung der ketogenen Diät hier bei uns ist aber eine gründliche Berechnung und eine Einstellung durch Experten einer Fachklinik am Wohnort. Eltern sollten also bereits Erfahrungen mit der Umsetzung dieser Diät haben, bevor sie zu uns kommen.
Gemeinsam geht es um die Auseinandersetzung mit der Erkrankung und ihren Folgen für die Kinder und ihre Familien. Gemeinsam geht es auch um die aktive Suche nach Bewältigungsformen, die in jeder Familie ganz unterschiedlich aussehen können. Erfahrungsgemäß wird der Austausch mit anderen Betroffenen als besonders ermutigend und unterstützend erlebt.
Information / Beratung
Susann Döring
Telefon: +49 (0)431 5707 - 530
Fax: +49 (0)431 5707 - 537
E-mail: senden
Freecall
Freecall +49 (0)800 664 56 91













